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Economic Engineering | Das Wirtschaftsmagazin für Ingenieure | Göller Verlag
Oxman und Objet loten Grenzen des 3D-Drucks aus
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PARIS, Anfang Mai (bv). Dass die Kunst das Engineering inspirieren kann, scheint nicht der weiteren Erklärung wert. Einem beeindruckenden Tête-à-Tête begegnen wir an vielen Stellen in der Architektur, auch das Industriedesign legt immer Zeugnis von Berührungspunkten ab. Eine Grenzgängerin von besonderer Qualität indes ist Neri Oxman, Director of the Mediated Matter Research Group und Assistant Professor of Media Arts and Sciences am Massachusetts Institute of Technology Media Lab. Sie traf auf den Vorsitzenden von Objet Ltd. mit Sitz im israelischen Rehovot, Elchanan Jaglom, weiteren Repräsentanten des Top-Managements des Systemanbieters von 3D-Drucklösungen und einer ausgewählten Schar von Medienvertretern im Centre Georges Pompidou. Im Rahmen eines exklusiven Business-Frühstücks wurde das Werk „Imaginary Beings: Mythologies of the Not Yet“ thematisiert. Insgesamt umfasst das Oeuvre 18 neue Exponate, die zum ersten Mal im staatlichen Kunst- und Kulturzentrum im Rahmen der Ausstellung „Multiversité Créatives“ hier im 4. Arrondissement gezeigt werden.

In seiner Eröffnungsrede stellte der Vorsitzende Jaglom die Verbindung zwischen Objet und der Künstlerin her. Objet gehört zu den Sponsoren der Arbeiten von Neri Oxman, die die Grenzen der Wahrnehmung von Materialien, Farben und organischen Strukturen ausloten. Die anspruchsvoll geformten Geometrien lassen sich eigentlich nur mittels Additiver Verfahren umsetzen. Oxman nutzte den großen Bauraum eines 3D-Druckers Connex500, um ihrer künstlerischen Inspiration Schicht für Schicht Gestalt zu geben. Die Künstlerin hat dabei die Möglichkeiten des zugrunde liegende PolyJet-Matrix-Verfahren von Objet mit der enormen Vielzahl an sogenannten Digital Materials bis an deren Grenzen getrieben, wie in einem Hintergrundgespräch zu erfahren war. Immerhin, das Ergebnis ist überzeugend: Ihre Sujets wirken in sich geschlossen und halten auch der kritischen Begutachtung in Hinsicht auf Form und Gestalt stand, nicht wie viele andere Versuche, die etwa auf der SLA- oder der FDM-Technologien basieren. Oxmans Skulpturen haben eine Transparenz, Steitigkeit und Leichtigkeit, wie man sie nur von Glas her kennt.

Ein eigener Sache: Mehr zu den umfassenden Möglichkeiten von 3D-Druckverfahren kann auf der Rapid.Tech in Erfurt erfahren werden. Die Kongressmesse wird am 8. und 9. Mai im Messezentrum in Erfurt veranstaltet.

 

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Die neue Ausgabe 3/2012: Servicerobotik vor dem Sprung in die breite Anwendung. Außerdem in digitalPLANT 3/2012: Laserscan-Übersicht

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