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Portfoliomanagement mittels PLM-System
Der Begründer der Portfolio-Theorie ist Harry M. Markowitz, der sie erstmals 1952 öffentlich machte. Es ist eine Planungsmethode zur Zusammenstellung eines Wertpapierbündels („Portefeuille“), das nach bestimmten Kriterien bewertet, um eine optimale Verzinsung des an der Aktienbörse investierten Kapitals zu erzielen. Anfang der 1970er-Jahre gelang es, die Portfolio-Analyse auf Problemstellungen in der diskreten Fertigungsindustrie und Prozessindustrie anzuwenden (Vorreiter in der Praxis war General Electric): Es geht um die Bestimmung eines nach zukünftigen Chancen und Risiken ausgewogenen Produktspektrums auf Basis von Derivatentwicklung.
Portfoliomanagement hat im Kern zur Aufgabe, die Performance von Produkten in den unterschiedlichen Märkten über deren gesamten Lebenszyklus kontinuierlich zu erfassen und Instrumente an der Hand zu haben, auf Veränderungen geeignet reagieren zu können.
Portfoliomanagement kann als übergeordnete Instanz der Verwaltung von Projekten betrachtet werden: Über mehrere Projekte hinweg werden bestimmte Informationen oder Kennzahlen zu einem Portfolio hin konsolidiert. Es wird aufgrund der Vielzahl an Projekten auch von IT-Abteilungen betrieben. Portfoliomanagement steht über Ideen- und Anforderungsmanagement in Verbindung mit Lifecycle-Management-Ansätzen.
Die SAP AG mit Sitz in Walldorf hat mit dem aktuellen Release 7.1 von SAP PLM die systemtechnische Unterstützung von Projekt- und Portfoliomanagement in einem Modul PPM zusammengefasst. Große Nachfrage danach besteht unter anderem von IT-Abteilungen und von Asset-intenisve Industries. Thomas Ohnemus, Senior Marketing Manager SAP PLM, geht davon aus, dass sich für der Markt für PPM in etwa zu gleichen Teilen in der diskreten und Prozessindustrie, Asset-intensive Industries und IT-Abteilungen aufteilt.
 

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Die neue Ausgabe 3/2012: Servicerobotik vor dem Sprung in die breite Anwendung. Außerdem in digitalPLANT 3/2012: Laserscan-Übersicht

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